Stirner ist unbequem auf eine Art, die sich nicht auflösen lässt.
Nietzsche kann man romantisieren. Den Übermenschen. Den Willen zur Macht. Die Kraft.
Das klingt gut. Das lässt sich verkaufen. Das lässt sich missverstehen – und wurde es.
Stirner lässt sich nicht romantisieren.
Er sagt: Auch dein Nietzsche ist ein Spuk. Auch der Übermensch ist eine Idee, der du dich unterwirfst.
Da bleibt nichts übrig, womit man eine Bewegung gründen kann.
