Und so langsam beschleicht mich der der Verdacht, dass das stimmt. Also gehe ich Leuten nicht mehr aus dem Weg, nehme meinen Mut zusammen und sage unvermittelt Dinge zu teils fremden Menschen. Die sind dann erstaunt, verunsichert, oder sie freuen sich einfach über die vielleicht einzige echte Ansprache an diesem Tag.
Mal ist es die alte Frau auf dem Friedhof, der ich sage, dass das Grab sehr schön bepflanzt ist. Dann lächelt sie fast und erzählt von ihrem Mann, der viel zu früh starb.
2/4