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2026-04-17 05:18:06 UTC

markusturm on Nostr: Warum Elon Musk LiDAR aus seinen Autos verbannt hat. Die Antwort ist brutal einfach ...

Warum Elon Musk LiDAR aus seinen Autos verbannt hat.
Die Antwort ist brutal einfach – und wie immer lag er richtig.

LiDAR ist im Prinzip ein teurer Laser, der eine schicke 3D-Punktwolke erzeugt. Klingt toll, bis man merkt: Man klebt sich damit nur noch mehr Sensor-Scheiße aufs Dach und macht alles komplizierter.

Jeder extra Sensor ist kein Feature, sondern ein neuer Bug. Plötzlich muss das Netz visuelle Daten, Radar, Ultraschall und LiDAR fusionieren – und das wird zur ewigen Baustelle.

Rich Suttons bittere Lektion schlägt wieder zu.
Sobald Tesla Radar und Ultraschall rausgeschmissen hatte und nur noch auf Kameras setzte, ging die Kurve bei den harten Fällen steil nach oben. Waymo macht das Gegenteil und dümpelt weiter im Geofencing-Ghetto rum.

LiDAR sieht Geometrie, aber keine Semantik. Es weiß, dass da etwas ist – aber nicht, ob es ein Kind, eine Plastiktüte oder ein betrunkener Fußgänger ist, der gleich eine schlechte Entscheidung trifft. Die letzten 0,001 % Zuverlässigkeit sind keine Mess-, sondern Verstehensprobleme.

Kurz:
Sébastien Loeb driftet mit 180 Grad durch matschige Korsika-Kurven im Regen – nur mit zwei Augen und einem Gehirn. Die Evolution hat 500 Millionen Jahre lang auf Augen gesetzt, nicht auf Laser. Das war kein Versehen.

LiDAR ist im Grunde der Marxismus der Autonomie: Man glaubt, man könne die chaotische Welt mit einem zentralen, teuren Planer (dem Laser) perfekt erfassen. Stattdessen erzeugt man nur mehr Komplexität und Rauschen.

Echte Intelligenz entsteht durch Skalieren, Lernen und Einfachheit – nicht durch noch mehr Hardware auf dem Dach.

2026 noch LiDAR zu verteidigen ist wie 2012 Expertensysteme gegen Deep Learning zu pushen. Süß, aber hoffnungslos.

Fazit:
Wette niemals gegen End-to-End.
Wette niemals gegen Einfachheit.
Und vor allem: Wette niemals gegen Elon Musk.