Mal etwas Medienkritik: Die Berichterstattung über #Ceuta fand ich größtenteils ethisch unwürdig.
Die SZ erwähnte etwa die Anzahl der Toten im ersten großen Beitrag nur in einem Nebensatz:
"Auf den Bildern aus Ceuta sieht man, wie Polizisten nur noch zuschauen können, wie Zehntausende an Land gehen, mindestens 57 sollen die Flucht nicht überlebt haben."
https://www.sueddeutsche.de/politik/ceuta-spanien-migrantenansturm-eu-reaktion-li.3524514
Auch heute keine Berichte, warum so viele Menschen ertrunken sind oder wie man das verhindern könnte. Nicht mal bei taz (npub14na…rwkr)
Wie wenn man bei einen Bahnunfall mit Toten nur über das marode Gleisnetz spricht.
Das menschliche Leid zuerst, das ist eigentlich ein Grundsatz, der mit jeder politischen Ansicht zu Migration kompatibel sein sollte.
Ich habe drei mögliche Erklärungen dafür: