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2026-01-20 01:01:24 UTC
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Timogenes on Nostr: Was dacht ich mir dabei, beide Arme ausgestreckt zu halten! Was war ich immer ...

Was dacht ich mir dabei,
beide Arme ausgestreckt zu halten!
Was war ich immer schlecht darin,
mich mitzuteilen!
/
Das eine harmlose Umarmung,
-unverhofft von hinten angetappst-
nach all den Jahren die vergingen,
mich unverhofft so angefasst!
/
All die Jahre, waren die Schmerzen,
die ich in Vernunft mir auferlegt,
nichts als Balast, schwere Steine,
Barrieren auf dem Lebensweg.
/
Hab mich manches mal verlaufen,
obwohl die Pfade mir vertraut sind.
Du bist gegangen, Tränen fallen,
aus den Augen, auf die Wangen.
/
Ich verbot es mir, es brachte nichts!
Vor verschlossnem Auge, brannte Licht.
Mir scheint, dort strahlt dein ganzes Ich,
gemalt mit Farben deines Angesicht.
/
Anmutige, du schöne, stolze Löwin,
war ich lange genug töricht?
Willst du es von mir hören,
oder zerbricht es dann womöglich?
/
Könnt ich dich nur gehen lassen,
bis deine Spuren im Schnee verblassen.
Ich bliebe stehen und würde warten,
ließ' mir gefrieren Blut und Atem.
/
Es wäre meinem Herz nur Güte,
besäß' ich dazu nur die Größe!
Ich hab es schon so lang' bewahrt,
es kam nie an, auf einen Tag.
/
Ich könnt dich doch nie festhalten,
Ich will das du liebst und frei bist.
Lieber soll der eine Tag kommen,
als Nachts Zweifel.
/
Ich habe dich immer geliebt.
Ich bin froh, das es dir gut geht.
Tue, was dir gut tut.
In Gedanken bin ich bei dir-
auch in Zukunft.

~Timogenes, 2026

German Love poetry ftw, rascals