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2026-02-11 12:39:10 UTC
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katzenberger on Nostr: Der Artikel handelt von "#KI"-Börsenanwendungen, die gezielt Unternehmen als ...

Der Artikel handelt von "#KI"-Börsenanwendungen, die gezielt Unternehmen als "riskant" einstufen, weil deren Produkte und Dienstleistungen angeblich durch "KI" überflüssig gemacht würden.

Mit dem Effekt, dass die Kurse dieser Unternehmen steil nach unten "befördert" werden – vorsichtig ausgedrückt. Diese Art von, sagen wir, mal "Einfluss" auf die Börsen ist natürlich sehr nützlich für "KI"-Hersteller.

Die bisher von der "KI" verheißenen Einsparungen treten allerdings, Studien zufolge, nur bei einstelligen Prozentzahlen der Anwender ein. Anders ausgedrückt: sie sind ein Mythos, der vorauseilend Arbeitsplätze eliminiert, und organisatorische Schulden anhäuft.

Die Kosten der "KI"-Hersteller übersteigen dabei die Gewinne derzeit um zwei Zehnerpotenzen. "KI"-Unternehmen haben daher seit längerem Schwierigkeiten, Investoren zu finden. (Außer natürlich noch solchen, die glauben, sie hätten den richtigen Absprungmoment im Blut, anders als alle anderen).

Das bisherige "Gegenmittel" der "KI"-Unternehmen war, ein Karussell zu betreiben, in dem sie sich gegenseitig publikumswirksam Milliardenbeträge hin- und her schieben, um Gewinne zu simulieren. Auch das beeindruckt inzwischen niemand mehr, mittlerweile muss Alphabet gar Anleihen (!) anbieten, um sich mit Kapital zu versorgen.

Insofern stellt sich eher die Frage, ob hier nicht schlicht und ergreifend Marktmanipulation versucht wird. An bombastischen, durch die Praxis völlig unbelegten Ankündigungen, welche kognitiven menschlichen Leistungen da alles überflüssig gemacht werden sollen, sollte man sich glaube ich nicht beteiligen.

Es sei denn, auch Effektivität soll nur noch simuliert werden, begleitet von einem ewigen "Du machst das halt nicht richtig".

https://www.bnnbloomberg.ca/business/2026/02/10/alphabet-sells-bonds-worth-us20-billion-to-fund-ai-spending/