Die üblichen Mieter für Sozialwohnungen haben keine Möglichkeit, was anzusparen. Die Miete ist schon ein staatlicher Zuschuss. Die Wohnungen sind schon so gebaut, dass sie die Merz'sche Forderung nach „kleiner geht nicht“ bereits erfüllen.
Anders als bei normalem Wohneigentum sollte das Eigentumsmodell für solche Wohnungen eher dem chinesischen Modell entsprechen: Man besitzt tatsächlich nur die Wohnung, das Grundstück ist vom Staat nur für die Lebensdauer des Gebäudes zur Verfügung gestellt, und fällt nach dessen Abriss wieder an den Staat zurück.
30 Jahre nach dem Bau sind Häuser heutzutage üblicherweise in dem Zustand „ordentlich Sanierungsbedarf“, und das funktioniert nur, wenn die Häuser überwiegend den Bewohnern gehören, und diese nicht mit hohen Tilgungszahlungen belastet sind.
D.h. der Deal für das Erwerben der Immobilie nach 30 Jahren ist „dafür muss dann auch entsprechend saniert werden“; die Kredite dafür müssen natürlich wieder staatlich zur Verfügung gestellt werden, und auf 0% Eigenkapital basieren, weil die Zielgruppe halt kein Eigenkapital hat.